Uran-Aktien als baldige Gewinner

Vor rund neun Jahren mussten für ein Pound U3O8 rund 140 US-Dollar bezahlt werden. Heute liegt der Preis bei etwa 26 US-Dollar.

BildSaubere Energie ohne Luftverschmutzung entsteht aus Uran. Daher boomt auch die Planung und der Bau von Atomkraftwerken. Urangesellschaften sollten in den nächsten Jahren profitieren

Vor rund neun Jahren mussten für ein Pound U3O8 rund 140 US-Dollar bezahlt werden. Heute liegt der Preis bei etwa 26 US-Dollar. Doch die Halbwertszeit von Uran, die bei mehr als vier Milliarden Jahren liegt ist deutlich länger als die Halbwertszeit des aktuellen Bärenmarktes bei Uran-Aktien.

Denn weltweit boomt die Atomkraft, was sich in den nächsten Jahren deutlich auf den Preis von U3O8 und auch auf die Urangesellschaften auswirken dürfte. Aktuell sind 441 Reaktoren in 30 verschiedenen Ländern am Netz, 64 sind im Bau und 173 sind gerade in der Planung. Bis 2030 wird sich die Uran-Nachfrage um 45 Prozent erhöhen, so die Schätzungen.

Allein China plant eine Erhöhung seines Nuklear-Stromes von 27 Gigawatt auf 160 Gigawatt, so CEO und Präsident Amir Adnani kürzlich auf einer Präsentation seiner Gesellschaft Uranium Energy in München. Japan ist zur Atomenergie zurückgekehrt und es darf auch nicht vergessen werden, dass durch den lange Zeit niedrigen Uranpreis viele Projekte aufgegeben wurden. Uranium Energy – https://www.youtube.com/watch?v=BD5iIfAqhNU – besitzt Uranprojekte in Arizona, Colorado, New Mexiko, Texas und Paraguay sowie die Hobson-Aufbereitungsanlage.

Brazil Resources – https://www.youtube.com/watch?v=J25p1T-H4D4 – präsentierte sich ebenfalls zusammen mit Uranium Energy in München. Neben Goldprojekten gehört ein Uranprojekt in Kanada im berühmten Athabascabecken zum Portfolio. Das hochgradige Rea-Uranprojekt entwickelt Brazil Resources zusammen mit Areva.

Wenn sich der Uranmarkt in den nächsten Jahren erholt, sollten sich besonders die Uranunternehmen mit soliden Projekten in bergbaufreundlicher und uranreichen Gebieten über Gewinne freuen können.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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