J.P. Morgan Asset Management: Sinkende Energiepreise führen zu Deflation in der Eurozone

Chart im Fokus: Erstmals Rückgang der Verbraucherpreise in der Eurozone seit 2009 / Rückgang höher als erwartet ausgefallen / Kerninflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel steigt jedoch leicht

BildFrankfurt, 8. Januar 2015 – Erstmals seit dem Jahr 2009 sind die Verbraucherpreise in der Eurozone wieder gefallen: Nach Einschätzung des Statistischen Amts der Europäischen Union, Eurostat, gingen die Preise im Dezember 2014 in den 18 Staaten der Eurozone auf – 0,2 Prozent in der Überjahresrate zurück. Zuletzt gab es im Oktober 2009 eine negative Teuerungsrate von -0,1 Prozent. Wie Tilmann Galler, Kapitalmarkt-Experte bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt betont, reagierten die Aktienmärkte in der Erwartung zukünftiger quantitativer Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) positiv auf diese Entwicklung, da der Rückgang etwas höher ausfiel als erwartet (- 0,1 Prozent).

„Die sinkenden Rohölpreise sind der Hauptgrund für das deflationäre Umfeld. Diesmal ist der Preisverfall jedoch breiter angelegt: In der letzten deflationären Phase 2009 gab es einige Monate, in denen nur noch 67 Prozent der Komponenten des Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vorjahr gestiegen waren. Derzeit liegt dieser Anteil sogar nur noch bei 63 Prozent und fällt weiter“, erklärt Tilmann Galler. „Die anhaltend niedrige Inflationsrate birgt die Gefahr einer nachhaltigen Änderung der Inflationserwartungen der Marktteilnehmer. Damit gerät die Europäische Zentralbank weiter unter Druck, am 22. Januar Maßnahmen gegen einen weiteren Preisverfall zu ergreifen, um ihrem Inflationsziel von zwei Prozent wieder etwas näher zu kommen,“ so der Experte.

Das aktuelle Chart im Fokus ist der wöchentlich aktualisierten Übersicht The Weekly Brief entnommen. Dieses ist Teil der Guide to the Markets Familie, einer umfangreichen und aktuellen Sammlung von Marktdaten, die ein vielfältiges Spektrum rund um Anlageregionen, Investmentthemen und die Entwicklung verschiedener Anlageklassen aufzeigt. Um einen objektiven Blick auf die Ereignisse an den weltweiten Finanzmärkten zu ermöglichen, sind die Publikationen der Guide to the Markets Reihe frei von jeglicher „Hausmeinung“ von
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